Für Außenstehende sind es oft Kleinigkeiten. Für uns können sie große Entwicklungsschritte sein.
Ein Jugendlicher sucht das Gespräch. Einer hält Frust aus, ohne auszurasten. Nach einem Streit fällt kein Schimpfwort.
Viele unserer Jugendlichen haben bereits mehrere Einrichtungen erlebt und zahlreiche Beziehungsabbrüche erfahren. Manche kommen zu uns, nachdem andere Hilfesettings gescheitert sind.
Sie möchten Jugendlichen verlässliche:r Begleiter:in sein und Teil eines Teams werden, das zusammenhält und füreinander einsteht?
Dann könnte unsere intensivpädagogische Jugendwohngruppe Benedikt genau der richtige Ort für Sie sein.
Intensivpädagogik mit Haltung, Verlässlichkeit und Zeit für Beziehung
In unserer Jugendwohngruppe Benedikt begleiten Sie fünf Jungen ab 12 Jahren, die aufgrund belastender Erfahrungen, Traumata und besonderer Verhaltensweisen intensive pädagogische Unterstützung benötigen.
In unserer Wohngruppe schaffen wir einen stabilen Rahmen, in dem Jugendliche Orientierung finden, Vertrauen entwickeln und neue Perspektiven entdecken können.
Die Arbeit in der Intensivpädagogik ist anspruchsvoll. Unsere Jugendlichen bringen unterschiedliche Belastungen und Erfahrungen mit. Das zeigt sich manchmal in impulsivem Verhalten, Grenztests oder herausfordernden Situationen.
Deshalb suchen wir Pädagog:innen, die Ruhe ausstrahlen, Konflikte professionell bearbeiten und auch in schwierigen Situationen beziehungsorientiert handeln. Uns ist eine wohlwollende und nicht verurteilende Haltung besonders wichtig. Ständige Konfrontation führt selten zum Ziel. Wir möchten verstehen, gemeinsam Lösungen entwickeln und Jugendliche auf Augenhöhe begleiten.
Unser Team wird durch Lehrkräfte, psychologische Angebote und therapeutische Fachkräfte unterstützt. Eine Besonderheit unserer Wohngruppe ist die im Haus lebende Gruppenleitung, die eng in den Alltag eingebunden ist und jederzeit unterstützt, wenn es darauf ankommt.
Mein Dienst beginnt mit der Übergabe: Wie war der Vormittag? Gab es besondere Situationen? Wer braucht heute besonders viel Unterstützung?
Die Jungen werden inhouse durch Lehrkräfte unserer eigenen Förderschule für sozial-emotionale Entwicklung, der Bischoff-Ketteler-Schule in Dieburg / Klein-Zimmern, beschult. Die enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften gehört fest zu unserem Alltag.
Nach und nach kommen die Jungen von der Inhouse-Beschulung zurück. Manche erzählen direkt, andere brauchen erstmal Ruhe. Ich bin da, höre zu, beobachte und unterstütze dabei, gut im Alltag anzukommen.
Beim gemeinsamen Essen, bei Hausaufgaben, Freizeitangeboten oder Gesprächen entstehen wichtige Beziehungsmomente. Manchmal geht es raus in den Wald oder auf das Gelände des Hofguts.
Natürlich gibt es auch schwierige Situationen. Manche Jungen testen Grenzen, werden laut oder reagieren impulsiv. Gerade dann braucht es Ruhe, Klarheit und ein Team, das zusammenhält.
Am Abend schaffen wir Struktur, besprechen den nächsten Tag und begleiten die Jungen je nach Dienst weiter durch den Abend oder die Nachtbereitschaft.
Dabei gilt immer:
Niemals allein
Intensivpädagogik kann herausfordernd sein. Deshalb sind Sie bei uns nicht auf sich gestellt. Eine Besonderheit unserer Wohngruppe ist die im Haus lebende Gruppenleitung. Sie ist eng in den Alltag eingebunden, unterstützt in schwierigen Situationen, springt bei Ausfällen ein und übernimmt Verantwortung, wenn es darauf ankommt.
„Hier wird keiner alleine gelassen. Darauf lege ich ganz viel Wert.“ – Christian Rothermel, Gruppenleitung
„Man weiß einfach: Im Notfall ist man nie allein. Das gibt einem sehr viel Sicherheit.“ - Mitarbeitender der Wohngruppe
Starkes Team: Sie erwartet ein Team mit sehr gutem Zusammenhalt. Wir lachen viel, unterstützen uns gegenseitig und sprechen Herausforderungen offen an.
Wir wünschen uns Kolleg:innen, die authentisch sind, Probleme direkt ansprechen und bereit sind, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Mehr Zeit für echte Pädagogik: Fünf Jugendliche und ein intensiver Betreuungsschlüssel ermöglichen individuelles Arbeiten, Zeit für Gespräche und die Begleitung von Entwicklungsschritten, die im Alltag oft untergehen.
Viel Gestaltungsspielraum: Sie können eigene Ideen einbringen, Angebote entwickeln und Jugendliche individuell begleiten. Pädagogik orientiert sich bei uns an den Bedürfnissen der Jugendlichen – nicht an starren Konzepten.
Fachlicher Rückhalt: Enge Zusammenarbeit mit Lehrkräften, psychologischen Angeboten und einer engen Anbindung an die Vitos-Klinik. Regelmäßige Supervision, Fallbesprechungen sowie Fortbildungen, beispielsweise in Traumapädagogik, Deeskalation und systemischem Arbeiten.
Planbare Nachtbereitschaften: Die Nachtbereitschaft beginnt um 23 Uhr und wird als 24-Stunden-Dienst geleistet. Jede pädagogische Fachkraft übernimmt in der Regel nur vier bis fünf Nachtbereitschaften pro Monat. Viele weitere Nachtbereitschaften übernimmt die im Haus lebende Gruppenleitung. In den Ferien übernimmt sie den Großteil der Nachtbereitschaften, damit gemeinsame Ausflüge und besondere Erlebnisse mit den Jugendlichen möglich werden.
Hauswirtschaft mit Herz: Unsere Hauswirtschaftskraft sorgt täglich für frisches und leckeres Essen und schafft eine herzliche Atmosphäre. Gemeinsame Mahlzeiten, gutes Essen und kleine Genussmomente gehören bei uns selbstverständlich zum Alltag.
Guter Start: Unser Einführungskurs zum systemischen Arbeiten unterstützt neue Mitarbeitende dabei, fachlich und sicher in der Jugendhilfe anzukommen.
Vergütung: Vergütung nach AVR Caritas Anlage 33 (S8b für Erzieher:innen / S11b für Sozialpädagog:innen), derzeit 4.087,05 €–6.036,98 € brutto bei Vollzeit (39 Std./Woche), inklusive freiwilliger übertariflicher Vergütung sowie tariflicher Zulagen, je nach Berufserfahrung. Zusätzlich gewähren wir für die Tätigkeit in unserer intensivpädagogischen Gruppe eine weitere freiwillige Zulage in Höhe von 300 € brutto monatlich bei Vollzeit. Zuzüglich Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge nach AVR.
Urlaub: 30 Tage tariflicher Urlaub plus 2 Regenerationstage und 3 zusätzliche Schichtdiensttage bei einer 5-Tage-Woche.
Mobilität: Deutschlandticket-Zuschuss, Dienstradleasing und die Möglichkeit eines Finn JobAutos.
Gesundheit & Fitness: EGYM Wellpass sowie zusätzliche Gesundheitsleistungen, z. B. Zuschüsse für Brillen, Zahnarztbehandlungen oder Einlagen.
Arbeiten in besonderer Umgebung: Hofgut im Odenwald mit Garten und direkter Nähe zur Natur.
Sicherheit & Gemeinschaft: Betriebliche Altersvorsorge sowie Sommerfest, Weihnachtsfeier, Betriebsausflüge und Teamtage.
Sie sind pädagogische Fachkraft, zum Beispiel Erzieher:in, Sozialpädagog:in, Sozialarbeiter:in, Heilpädagog:in, Diplompädagog:in, Psycholog:in oder bringen eine vergleichbare Qualifikation mit.
Wichtig sind uns außerdem:
Arbeitszeit: bevorzugt in Vollzeit.
Der Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum und St. Josephshaus e.V. ist Träger vier gemeinnütziger Jugendhilfeeinrichtungen im Raum Offenbach und Darmstadt-Dieburg. Das St. Josephshaus hat seinen Hauptsitz in Klein-Zimmern. Basierend auf unserer systemischen Grundhaltung bieten wir Kindern, Jugendlichen und deren Familien ein breites Spektrum an Hilfsangeboten: ambulante Maßnahmen, (teil-)stationäre Angebote, Inobhutnahmen und Förderschulen. Wir sind ein starker Arbeitgeber mit über 800 Mitarbeitenden, der auf allen Ebenen auf eine partnerschaftliche und partizipative Zusammenarbeit vertraut.
Unsere intensivpädagogische Jugendwohngruppe Benedikt in Michelstadt (Weiten-Gesäß) bietet fünf Jungen ab 12 Jahren einen geschützten Rahmen mit intensiver pädagogischer Begleitung. Unser Ziel ist es, Entwicklung zu ermöglichen, Ressourcen zu stärken und gemeinsam neue Perspektiven zu eröffnen.
Haben Sie noch Fragen? Uwe Schönpflug hilft Ihnen gerne weiter.
Klingt gut?
Dann schicken Sie einfach Ihre Unterlagen entspannt online über den Button "". Uwe Schönpflug meldet sich bei Ihnen und vereinbart ein Kennenlerngespräch. Und um sicherzugehen, dass es wirklich passt, gibt’s bei uns immer eine Hospitation.
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