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Sozial-Karriere Lexikon Fachhochschulreife

Fachhochschulreife: Ablauf und Nutzen

Florentina Blakaj
von Florentina Blakaj (Autorin) Zuletzt aktualisiert: 21.01.2026
SK Lexikon Fachhochschulreife

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist die Fachhochschulreife?
  2. Geschichte
  3. Grundlagen
  4. Für wen ist es sinnvoll?
  5. Ablauf
  6. Nutzen
  7. Kritik

Die Fachhochschulreife ist neben dem Abitur einer der wichtigsten Schulabschlüsse in Deutschland und eröffnet vielfältige Bildungs- und Karrierewege. Sie kombiniert schulisches Wissen mit praktischer Erfahrung und richtet sich damit besonders an junge Menschen, die praxisorientiert studieren oder sich beruflich spezialisieren möchten. Oft wird sie umgangssprachlich als „Fachabitur“ bezeichnet und gilt als zweithöchster Schulabschluss. Auch wenn sie im Vergleich zum Abitur den Zugang zu Universitäten einschränkt, bietet sie viele Vorteile – vor allem durch den engen Bezug zur Arbeitswelt und die Möglichkeit, Studien- und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. Dieser Artikel gibt einen Überblick über den Ablauf, den Nutzen und die Kritik an der Fachhochschulreife.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist die Fachhochschulreife?
  2. Geschichte
  3. Grundlagen
  4. Für wen ist es sinnvoll?
  5. Ablauf
  6. Nutzen
  7. Kritik

Was ist die Fachhochschulreife?

Die Fachhochschulreife, oft auch Fachabitur genannt, ist der zweithöchste Schulabschluss in Deutschland. Sie ähnelt dem Abitur, unterscheidet sich jedoch darin, dass sie speziell zum Studium an Fachhochschulen berechtigt. Während das Abitur den Zugang zu allen Universitäten und Hochschulen eröffnet, beschränkt sich die Fachhochschulreife in der Regel auf Fachhochschulen. Trotzdem bietet sie vielfältige Chancen, da viele praxisorientierte Studiengänge an Fachhochschulen stark nachgefragt sind und gute Berufsperspektiven eröffnen.

Fachhochschulreife – Geschichte

Der Weg zur Fachhochschulreife begann Ende der 1960er-Jahre als Reaktion auf wachsenden Bedarf an praxisorientierter Bildung und strukturellen Reformen im Hochschulwesen. 1968 verabschiedete die Kultusministerkonferenz Grundsätze zur strukturellen Neuordnung des Hochschulbereichs, die auch eine Reform der Zugangsvoraussetzungen beinhalteten. Ein Jahr später, am 6. Februar 1969, wurde eine Rahmenvereinbarung getroffen, die fachliche Gymnasialbildung, praktische Ausbildung und Fachhochschulen enger verknüpfte. In diesem Zusammenhang wurden die Fachoberschulen eingeführt – eine neue Schulform als Bindeglied zwischen Realschule und Fachhochschule. Diese Schulen wurden bundesweit zum Schuljahr 1969/70 eingerichtet, teilweise später in Berlin, Hamburg und Bayern. In den frühen 1970er-Jahren setzte sich der umgangssprachliche Begriff „Fachabitur“ durch – aus Unbekanntheit mit dem neuen Abschluss entstand eine gängige Bezeichnung für die Fachhochschulreife. Schließlich wird die Fachhochschulreife heute als zweite, praxisnähere Variante der Hochschulzugangsberechtigung etabliert

Fachhochschulreife – Grundlagen

Die Fachhochschulreife setzt sich aus einem schulischen und einem berufsbezogenen Teil zusammen. In fast allen Bundesländern ist ihre Anerkennung einheitlich geregelt, lediglich Bayern und Sachsen weichen davon ab. Dort reicht der Besuch der 12. Klasse am Gymnasium nicht aus, um den schulischen Teil zu erlangen. Stattdessen muss dieser an einer Fachoberschule, Berufsoberschule oder einer vergleichbaren Einrichtung erworben werden.

Fachhochschulreife, Fachabitur, fachgebundenes Abitur - Was ist der Unterschied?

Der Begriff Fachabitur ist lediglich eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Fachhochschulreife. Davon zu unterscheiden ist die fachgebundene Hochschulreife. Bei ihr liegt der Schwerpunkt schon in der Schule auf einem bestimmten Fachbereich, zum Beispiel Wirtschaft. Mit diesem Abschluss ist ein Studium an Fachhochschulen sowie auch an Universitäten möglich, jedoch nur in dem jeweiligen Fachbereich. Im Gegensatz zur Fachhochschulreife umfasst die fachgebundene Hochschulreife keinen praktischen Teil.

Fachhochschulreife – Für wen ist es sinnvoll?

Die Fachhochschulreife ist besonders sinnvoll für Menschen, die schon eine klare berufliche Richtung gewählt haben. So können sie bereits in der Schule einen fachlichen Schwerpunkt setzen und zusätzlich wertvolle Praxiserfahrung sammeln. Auch für diejenigen, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und ohne Abitur studieren möchten, bietet sie gute Chancen: In diesem Fall lässt sich der schulische Teil oft innerhalb eines Jahres nachholen. Besonders geeignet ist die Fachhochschulreife für Studienrichtungen, die weniger stark wissenschaftlich ausgerichtet sind und einen engeren Bezug zur Praxis haben.

SK Lexikon Fachhochschulreife Essen

Fachhochschulreife – Ablauf

Um die Fachhochschulreife zu erlangen muss ein schulischer und ein praktischer Teil absolviert werden. Wie genau diese Teile aufgebaut sind, kann variieren. Auch die Reihenfolge der beiden Teile ist nicht allzu wichtig. Ob zuerst der schulische oder der praktische Teil beendet wird – in beiden Fällen kann die Fachhochschulreife erlangt werden. Folgend werden einige Möglichkeiten zur Absolvierung der beiden Teile dargestellt:

Schulischer Teil Praktischer Teil
Abschluss der 12. Klasse an einem Gymnasium Mindestens zweijährige Berufsausbildung
Abschluss der 12. Klasse an einer Fachoberschule Mindestens zweijährige schulische Ausbildung, gegebenenfalls mit Berufspraktikum
Mindestens zweijährige Ausbildung im öffentlichen Dienst
Freiwilliges Soziales Jahr
Freiwilliges Ökologisches Jahr
Wehrdienst
Bundesfreiwilligendienst
Mindestens einjähriges Berufspraktikum

Fachhochschulreife – Nutzen

Die Fachhochschulreife bietet nicht nur die Möglichkeit, ein Studium an einer Fachhochschule aufzunehmen, sondern verbindet schulisches Wissen direkt mit praktischer Erfahrung. Durch den Praxisteil sammeln junge Menschen wichtige Einblicke in die Arbeitswelt und können dadurch ihre Interessen und Stärken besser einschätzen. Das erleichtert die Lebens- und Karriereplanung und verringert zugleich das Risiko von Studien- oder Ausbildungsabbrüchen. Außerdem eröffnen sich mit der Fachhochschulreife vielfältige Chancen: Neben einem praxisorientierten Studium sind auch zahlreiche Weiterbildungen und attraktive Berufsfelder erreichbar.

Fachhochschulreife – Kritik

Die Fachhochschulreife steht immer wieder in der Kritik, da sie im Vergleich zum Abitur weniger Studienmöglichkeiten eröffnet und den Zugang zu Universitäten nur eingeschränkt ermöglicht. Zudem wird sie häufig als Abschluss „zweiter Klasse“ betrachtet, obwohl sie durch den verpflichtenden Praxisanteil oftmals eine sehr gute Grundlage für ein praxisnahes Studium bietet. Gerade dieser Praxisbezug kann in vielen Berufsfeldern sogar ein Vorteil sein, da Absolventen frühzeitig Erfahrungen im Arbeitsalltag sammeln. Dennoch bleibt das Ansehen der Fachhochschulreife stark vom jeweiligen Umfeld abhängig – während Arbeitgeber den Praxisbezug häufig schätzen, vergleichen Hochschulen sie meist direkt mit dem allgemeinbildenden Abitur.

Häufige Fragen

  1. Ist Fachhochschulreife gleich wie Abitur?
  2. Nein, sie ist ähnlich, aber das Abitur eröffnet mehr Studienmöglichkeiten.

  3. Hat man nach der 12. Klasse automatisch die Fachhochschulreife?
  4. Nur in manchen Bundesländern, nicht in Bayern und Sachsen.

  5. Ist Fachhochschulreife ein Realschulabschluss?
  6. Nein, sie baut auf dem Realschulabschluss auf und ist höher.

  7. Ist die Fachhochschulreife weniger wert als das Abitur?
  8. Sie wird oft so gesehen, bietet aber durch Praxisanteile eigene Vorteile.

Autor
Florentina Blakaj

Florentina Blakaj

Autorin

Florentina studiert Medienbildung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ihr Studium verbindet medienpädagogische, -technologische und -wissenschaftliche Ansätze, wodurch sie ein tiefgehendes Verständnis für digitale Medien und deren Vermittlung entwickelt. Als Autorin unterstützt sie die Recherche, Konzeption und Erstellung redaktioneller Inhalte. Mit ihrem Gespür für zielgruppengerechte Kommunikation sorgt sie für informative und gut strukturierte Beiträge zu Karriere- und Gesundheitsthemen.

Quellen
  1. Landesschulamt Sachsen-Anhalt, Zuerkennung der Fachhochschulreife außerhalb der Fachoberschule, https://landesschulamt.sachsen-anhalt.de/... (letzter Zugriff am 29.12.2025)
  2. Bildungskompass, Abitur und Fachhochschulreife: Was ist der Unterschied?, https://biko-rnk.de/... (letzter Zugriff am 29.12.2025)
  3. Kultusministerkonferenz, Fachhochschulreife, https://www.kmk.org/... (letzter Zugriff am 29.12.2025)
  4. Baden-Württemberg Regierungspräsidien, Fachhochschulreife, https://rp.baden-wuerttemberg.de/... (letzter Zugriff am 29.12.2025)
  5. Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Fachhochschulreife, https://www.km.bayern.de/... (letzter Zugriff am 29.12.2025)

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