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Sozial-Karriere Lexikon Universität

Universität: Ziele, Ablauf und Kosten

Jana Swientek
von Jana Swientek (Redakteurin ) Zuletzt aktualisiert: 21.01.2026
Universität

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist eine Universität?
  2. Entwicklung
  3. Aufgaben und Ziele
  4. Zielgruppe
  5. Ablauf, Dauer und Abschlüsse
  6. Kosten
  7. Ausblick

Universitäten sind wissenschaftliche Hochschulen, die Lehre und Forschung eng miteinander verbinden. Sie vermitteln theoretisches Wissen, wissenschaftliche Methoden und fördern analytisches Denken. Für das deutsche Bildungssystem spielen sie aber nicht nur eine zentrale Rolle bei der Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte, sondern betreiben auch eigene Forschung. Doch für wen ist ein Studium an einer Universität geeignet? Welche Ziele verfolgt eine Universität und wie ist der Ablauf?

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist eine Universität?
  2. Entwicklung
  3. Aufgaben und Ziele
  4. Zielgruppe
  5. Ablauf, Dauer und Abschlüsse
  6. Kosten
  7. Ausblick

Was ist eine Universität?

Eine Universität ist eine wissenschaftliche Lehr- und Forschungseinrichtung, die akademische Ausbildung und Forschung miteinander verbindet und dem „humboldtschen Bildungsideal“ folgt. Wilhelm von Humboldt forderte im 19. Jahrhundert, dass Forschung und Lehre eine Einheit bilden, um akademische Freiheit zu gewährleisten und die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Organisatorisch ist eine Universität in Fakultäten gegliedert, die jeweils eigene Fachbereiche wie Medizin, Pädagogik oder Sozialwissenschaften verwalten.

Neben der Vermittlung von theoretischem Wissen, wissenschaftlichen Methoden und analytischem Denken gewinnen Universitäten durch eigenständige Forschung neue Erkenntnisse, entwickeln Innovationen und setzen wichtige akademische Standards, die für die wissenschaftliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung von zentraler Bedeutung sind.

Entwicklung einer Universität

Der Begriff „Universität“ stammt aus dem Lateinischen und leitet sich von “universitas” (Gemeinschaft) ab und bezeichnete im Mittelalter eine Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden. Die ersten deutschen Universitäten entstanden im späten 14. und frühen 15. Jahrhundert, darunter Heidelberg (1386), Köln (1388) und Leipzig (1409).

Ursprünglich konzentrierte sich das Studienangebot auf Theologie, Recht und Medizin. Im Laufe der Zeit weitete sich das Fächerspektrum erheblich aus. Weitere Disziplinen wie Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften oder Wirtschaft kamen hinzu und Universitäten entwickelten sich zu Zentren, die nicht nur Wissen vermittelten, sondern auch mit eigener Forschung gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen vorantrieben.

Universität – Aufgaben und Ziele

Universitäten haben die zentrale Aufgabe, Studierenden fundiertes theoretisches Wissen und wissenschaftliche Methoden zu vermitteln. Aber auch die Förderung von analytischem Denken, kritischem Urteilsvermögen und reflektierter Persönlichkeitsentwicklung stehen im Mittelpunkt. Damit schaffen sie die Grundlage für akademische und forschungsorientierte Laufbahnen. Gleichzeitig fungieren sie durch eigenständige Forschung als Zentren der Wissensproduktion, wo neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Innovationen und Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen entstehen. Darüber hinaus ist eine Universität befugt, akademische Grade wie Bachelor, Master, Promotion und Habilitation zu verleihen.

Was ist der Unterschied zwischen Universität und Fachhochschule?

Zielgruppe einer Universität

Universitäre Studiengänge richten sich vor allem an Studieninteressierte, die über das allgemeine oder fachgebundene Abitur verfügen. Voraussetzungen für den Studienerfolg sind analytisches Denken, die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erfassen, und Interesse an wissenschaftlicher Arbeit. Auch Berufstätigen bietet eine Universität die Möglichkeit, sich durch berufsbegleitende Studiengänge oder Weiterbildungen akademisch und beruflich weiter zu qualifizieren.

Universität Forschung

Universität – Ablauf, Dauer und Abschlüsse

Wer an einer Universität studieren möchte, benötigt in der Regel die Allgemeine Hochschulreife. Je nach Hochschule kann zudem ein Numerus Clausus (NC) gelten. An einigen Universitäten müssen sich die Bewerber zusätzlich über einen Test oder andere Auswahlverfahren für einen Studienplatz qualifizieren.

Das Studium beginnt meist mit einem Bachelor, der sechs bis acht Semester (drei bis vier Jahre) dauert. In Vorlesungen, Seminaren, Gruppenübungen und wissenschaftlichen Analysen erwerben Studierende theoretisches Wissen, methodische Kompetenzen und wissenschaftliches Denkvermögen. Praxisphasen und Auslandssemester können ebenfalls Teil des Studiums sein. Nach bestandenen Prüfungen können Absolventen ihr Wissen in einem Masterstudium (zwei bis vier Semester, bzw. ein bis zwei Jahre) erweitern, sich auf einen bestimmten Fachbereich spezialisieren und gezielt auf wissenschaftliche Tätigkeiten vorbereiten.

Darauf kann eine Promotion folgen, die etwa vier Jahre Forschungsarbeit umfasst. Den Abschluss bildet die Dissertation, in der die Forschungsergebnisse und wissenschaftlichen Erkenntnisse dokumentiert werden. Als höchste akademische Qualifikation kann anschließend die Habilitation erfolgen, die zur eigenständigen Forschung und Lehre befähigt und weitere sechs Jahre in Anspruch nehmen kann.

Universität – Kosten

Staatliche Universitäten in Deutschland erheben in der Regel keine allgemeinen Studiengebühren. Dennoch zahlen Studierende pro Semester einen Semesterbeitrag zwischen etwa 100 und 400 Euro. Darin enthalten ist oft ein Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr, den Studentenwerksbeitrag und Verwaltungsgebühren. Darüber hinaus entstehen Ausgaben für Miete, Verpflegung, Lernmaterial und Freizeit.

Private Universitäten verlangen deutlich höhere Studiengebühren. Für ein Bachelorstudium bezahlen die Studierenden durchschnittlich 520 Euro pro Monat. Dabei bestehen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten in Form von Bafög, Stipendien oder Studienkredite.

Universität – Ausblick

Universitäten stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Globalisierung, Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel nehmen Einfluss auf Forschung und Lehre. Künstliche Intelligenz, interdisziplinäre Forschung und internationale Kooperationen sind Themen, die immer mehr an Bedeutung zunehmen.

Gleichzeitig müssen Probleme wie ungleicher Bildungszugang, wachsende Konkurrenz um Fachkräfte und die Finanzierung bewältigt werden. Der internationale Wettbewerb verlangt nach innovativen Angeboten, die die akademische Freiheit, Chancengleichheit und wissenschaftliche Qualität erhält. 

Häufige Fragen

  1. Was ist eine Universität?
  2. Eine Universität ist eine Lehr- und Forschungseinrichtung, die neben der Vermittlung von theoretischen Kenntnissen und Methoden auch eigenständige Forschung betreibt. 

  3. Was ist der Unterschied zwischen einer Universität und Fachhochschule?
  4. Während eine Universität ihren Fokus auf die Vermittlung von theoretischen Kenntnissen und wissenschaftlichen Methoden legt, ist die Ausbildung an einer Fachhochschule oder anderen Hochschultypen praxisorientierter. 

  5. Wie lange dauert ein Studium an einer Universität? 
  6. Die Regelstudienzeit für ein Bachelorstudium an einer Universität beträgt sechs bis acht Semester. Für ein anschließendes Master-Studium müssen Studierende zwei bis vier Semester einplanen. Eine Promotion dauert inklusive Forschungsarbeit etwa vier Jahre. 

  7. Was kostet ein Studium an einer Universität?
  8. Ein Studium an staatlichen Universitäten ist kostenlos. Allerdings ist ein Semesterbeitrag zu entrichten, der in der Regel zwischen 100 Euro und 400 Euro liegt. Private Universitäten erheben Studiengebühren, die häufig im vierstelligen Bereich pro Jahr liegen.

Autor
Jana Swientek

Jana Swientek

Redakteurin

Jana Swientek (vormals Görgen) ist fester Bestandteil des redaktionellen Teams von Sozial-Karriere. Sie verfügt über mehrere Jahre Erfahrung in den Bereichen Online- und Social-Media-Marketing sowie in den Bereichen Journalismus, Content Management und Redaktion. Zu ihren Spezialgebieten zählen neben erläuternden Beiträgen zu allen Facetten des Sozialwesens in Deutschland.

Quellen
  1. Gabler Wirtschaftslexikon, Universität, https://wirtschaftslexikon.gabler.de/... (letzter Zugriff am 15.08.2025)
  2. Hochschulrektorenkonferenz, Profilelemente von Universitäten und Fachhochschulen, https://www.hrk.de/... (letzter Zugriff am 21.08.2025)
  3. Uni oder FH – was passt zu Dir?,
    https://studieren.de/... (letzter Zugriff am 21.08.2025)

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