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Sozial-Karriere Magazin Quereinstieg in die Altenpflege

Quereinstieg in die Altenpflege: Wege und Ablauf

Quereinstieg in die Altenpflege: Wege und Ablauf

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum sich ein Quereinstieg lohnt
  2. Wege in die Altenpflege
  3. Voraussetzungen
  4. Ablauf
  5. Gehalt und Perspektiven
  6. Praxisbeispiele aus dem Alltag
  7. Checkliste
  8. Passende Jobs

Der Fachkräfteengpass in den Pflegeberufen eröffnet Quereinsteigern vielfältige Möglichkeiten für den Einstieg in die Altenpflege. Ob als Pflegehilfskraft, Betreuungskraft oder angehende Pflegefachkraft – bundesweit suchen Pflegeeinrichtungen nach motivierten Mitarbeitenden und bieten unterschiedliche Wege in den Beruf. Im folgenden Beitrag erfährst Du, welche Voraussetzungen für den Quereinstieg gelten, welche Qualifizierungswege Dir offenstehen und welche Gehalts- und Entwicklungsperspektiven die Altenpflege bietet.

Das Wichtigste zum Quereinstieg in die Altenpflege in Kürze

  • Der Quereinstieg in die Altenpflege ist bundesweit möglich.
  • Einstiegsmöglichkeiten bestehen als Pflegehilfskraft, Altenpflegehelfer oder Betreuungskraft. Ab 2027 kommt die bundeseinheitliche Ausbildung zur Pflegefachassistenz hinzu.
  • Seit 2020 erfolgt die Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz. Der reguläre generalistische Abschluss lautet Pflegefachfrau, Pflegefachmann oder Pflegefachperson. Unter bestimmten Voraussetzungen ist weiterhin ein gesonderter Abschluss als Altenpfleger möglich.
  • Auch Menschen ohne pflegerische Vorerfahrung können in den Beruf starten.
  • Die Altenpflege bietet langfristig gute Beschäftigungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum sich ein Quereinstieg lohnt
  2. Wege in die Altenpflege
  3. Voraussetzungen
  4. Ablauf
  5. Gehalt und Perspektiven
  6. Praxisbeispiele aus dem Alltag
  7. Checkliste
  8. Passende Jobs

Warum sich ein Quereinstieg in die Altenpflege lohnt

Die Altenpflege gehört zu den Berufsfeldern mit einem deutlichen Fachkräfteengpass in Deutschland. Durch den demografischen Wandel steigt der Bedarf an Pflegekräften kontinuierlich. Gleichzeitig suchen viele Menschen nach einer sinnstiftenden Tätigkeit oder möchten sich beruflich neu orientieren.

Für Quereinsteiger ergeben sich dadurch gute Chancen. Pflegeeinrichtungen suchen bundesweit Personal und bieten unterschiedliche Einstiegs- und Qualifizierungsmöglichkeiten an. Zudem eröffnet der Pflegebereich langfristige Perspektiven und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.

Mehr zum Beruf des Altenpflegers erfährst Du hier:

  • Altenpfleger

Welche Wege in die Altenpflege führen

In die Altenpflege führen verschiedene Wege. Welcher davon infrage kommt, hängt vor allem von Deiner Vorbildung, Deinen beruflichen Zielen und Deiner persönlichen Lebenssituation ab. Während manche zunächst praktische Erfahrungen sammeln möchten, streben andere direkt einen anerkannten Berufsabschluss an.

Pflegehilfskraft werden

Der Einstieg als Pflegehilfskraft gehört zu den häufigsten Wegen für Quereinsteiger. Viele Einrichtungen stellen Mitarbeitende auch ohne pflegerische Ausbildung ein und vermitteln die notwendigen Grundlagen während der Einarbeitung.

Pflegehilfskräfte unterstützen Pflegebedürftige beispielsweise bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken oder bei alltäglichen Aufgaben. Außerdem arbeiten sie eng mit dem Pflegeteam zusammen und übernehmen unterstützende Tätigkeiten im Pflegealltag.

Ausbildung in der Altenpflegehilfe

Wenn Du Dich weiter qualifizieren möchte, kannst Du eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin oder zum Altenpflegehelfer absolvieren. Diese dauert je nach Bundesland ein bis zwei Jahre (in Vollzeit) und vermittelt Dir grundlegende Kenntnisse in Pflege, Betreuung und Dokumentation.

Die Ausbildung erleichtert den Zugang zu verantwortungsvolleren Tätigkeiten und kann gleichzeitig eine gute Grundlage für eine spätere Pflegeausbildung sein.

Bundesweit einheitliche Ausbildung ab 2027

Ab dem 1. Januar 2027 wird die Altenpflegehilfe schrittweise durch die neue, bundesweit einheitliche Ausbildung zur Pflegefachassistenz abgelöst. Diese dauert regulär 18 Monate in Vollzeit. Für bereits begonnene oder übergangsweise noch startende landesrechtliche Ausbildungen gelten Übergangsfristen.

Quereinstieg zur Pflegefachkraft

Seit 2020 gibt es keine separat nach dem früheren Altenpflegegesetz geregelte Ausbildung zur Altenpflegerin oder zum Altenpfleger mehr. Die frühere Altenpflegeausbildung ist in der Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz aufgegangen.

Absolventen erwerben heute in der Regel den Abschluss als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und qualifiziert für Tätigkeiten in der Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege. Dadurch bleiben Pflegefachkräfte bei ihrer späteren Berufswahl flexibel.

Auszubildende mit einem vertraglich vereinbarten Vertiefungseinsatz in der stationären oder ambulanten Langzeitpflege können sich vor dem letzten Ausbildungsdrittel stattdessen für den gesonderten Abschluss als Altenpfleger entscheiden. Ob dieser Weg angeboten werden kann, hängt auch vom Ausbildungsträger und von der Pflegeschule ab.

Einstieg als Betreuungsassistent oder Alltagsbegleiter

Auch als Betreuungsassistent oder Alltagsbegleiter ist ein Einstieg in den Pflegebereich möglich. Der Schwerpunkt liegt dabei weniger auf pflegerischen Tätigkeiten als auf der sozialen Betreuung älterer Menschen. Betreuungsassistenten begleiten Bewohner bei Freizeitangeboten, Gesprächen oder gemeinsamen Aktivitäten und tragen damit wesentlich zur Lebensqualität im Alltag bei. Für eine Tätigkeit als zusätzliche Betreuungskraft nach §§ 43b und 53b SGB XI ist eine Qualifizierung nach den Betreuungskräfte-Richtlinien erforderlich.

Mehr zu den Berufen erfährst Du hier:

  • Betreuungsassistent
  • Alltagsbegleiter

Voraussetzungen für den Quereinstieg

Für den Einstieg in die Altenpflege sind nicht immer umfangreiche formale Qualifikationen erforderlich. Je nach Tätigkeitsbereich gelten jedoch unterschiedliche Anforderungen. Neben schulischen Voraussetzungen spielen vor allem persönliche Kompetenzen eine wichtige Rolle.

Schulische Voraussetzungen

Für Tätigkeiten als Pflegehilfskraft verlangen viele Arbeitgeber keinen bestimmten Schulabschluss. Wenn Du eine Ausbildung zur Altenpflegehilfe oder zur Pflegefachkraft beginnen möchtest, musst Du allerdings die jeweiligen schulischen Voraussetzungen erfüllen.

Für die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann ist grundsätzlich ein mittlerer Schulabschluss oder eine erfolgreich abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung erforderlich. Ein Hauptschulabschluss reicht aus, wenn zusätzlich eine mindestens zweijährige Berufsausbildung oder eine anerkannte, mindestens einjährige Pflegehilfe- oder Pflegeassistenzausbildung abgeschlossen wurde. Für die Altenpflegehilfe gelten bis zur Umstellung auf die Pflegefachassistenz die jeweiligen Landesregelungen. Zusätzlich musst Du für die Pflegefachkraftausbildung gesundheitlich geeignet und zuverlässig sein sowie über die erforderlichen Deutschkenntnisse verfügen.

Persönliche Stärken

Die Arbeit mit älteren Menschen erfordert neben fachlichen Kenntnissen vor allem soziale Kompetenzen. Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen. Darüber hinaus sind Geduld, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit gefragt. Schließlich begleitet die Altenpflege Menschen oft über längere Zeiträume und in unterschiedlichen Lebenssituationen.

Deutschkenntnisse

Gute Deutschkenntnisse sind für die Kommunikation mit Pflegebedürftigen, Angehörigen und Kollegen unverzichtbar. Sie werden außerdem für die Pflegedokumentation und die Zusammenarbeit im Team benötigt. Viele Arbeitgeber unterstützen Dich bei Bedarf durch Sprachförderangebote oder begleitende Qualifizierungen.

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Karriere in der Altenpflege

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Mehr zu Karriere in der Altenpflege

So läuft der Einstieg in die Altenpflege ab

Der Weg in die Altenpflege kann individuell gestaltet werden. Viele Quereinsteiger nutzen zunächst die Möglichkeit, den Berufsalltag kennenzulernen. Anschließend entscheiden sie sich für eine Helfertätigkeit, eine Ausbildung oder eine Umschulung.

Praktikum als erster Schritt

Ein Praktikum bietet Dir die Möglichkeit, erste Einblicke in den Pflegealltag zu gewinnen. Du lernst typische Aufgaben kennen und kannst prüfen, ob Dir die Arbeit mit älteren Menschen liegt. Gleichzeitig entstehen häufig erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern oder Ausbildungsträgern.

Umschulung in die Pflege

Wenn Du Dich beruflich komplett neu orientieren möchtest, kannst Du eine Umschulung in Betracht ziehen. Unter bestimmten Voraussetzungen fördern die Bundesagentur für Arbeit oder Jobcenter entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen.

Eine Umschulung ermöglicht es Dir, auch später im Berufsleben noch einen anerkannten Pflegeabschluss zu erwerben. Die Umschulung zur Pflegefachkraft dauert grundsätzlich drei Jahre. Die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter kann unter bestimmten Voraussetzungen beispielsweise die Lehrgangskosten für die gesamte Ausbildungsdauer übernehmen.

Ausbildung in Vollzeit oder Teilzeit

Die generalistische Pflegeausbildung wird vielerorts sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit angeboten. Dadurch lässt sich die Qualifizierung häufig mit familiären Verpflichtungen oder anderen Lebensumständen vereinbaren. In Vollzeit dauert die Ausbildung drei Jahre, in Teilzeit höchstens fünf Jahre. Insbesondere für Eltern oder Wiedereinsteiger können flexible Ausbildungsmodelle den Zugang zum Pflegeberuf erleichtern.

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Pflegefachkraft (m/w/d) Pflegefachkraft im Tagdienst (m/w/d)
Wendelstein
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09.09.2026

Pflegefachkraft im Nachtdienst (m/w/d) / Pflegefachkraft als Dauernachtwache (m/w/d)
Schwabach
AWO Hermann-Vogel-Pflegezentrum in Schwabach
09.09.2026

Pflegefachkraft im Nachtdienst (m/w/d)
Wendelstein
AWO Pflegeheim in Wendelstein
09.09.2026

Pflegefachkräfte / Altenpfleger (m/w/d)
Sankt Ingbert
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Bielefeld
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01454 Radeberg
Kleinwachau Sächsisches Epilepsiezentrum Radeberg gemeinnützige GmbH
03.08.2026

Heilerziehungspfleger (m/w/d), Erzieher (m/w/d), Altenpfleger (m/w/d) in der Nachtwache für unser Wohnhaus Scharrenbroicher Straße
Bergisch Gladbach
Lebenshilfe Rheinisch Bergischer Kreis
03.08.2026

Examinierte Altenpflegerin Altenpfleger
Sanderstraße 188, 42283 Wuppertal
Francisca Günther Krankenpflege GmbH
03.08.2026

Pflegefachkraft Altenpfleger Beatmung Intensivpflege
Springemarkt 1, Gelsenkirchen
Innovativ Care Concept GmbH
03.08.2026

Altenpfleger (m/w/d) für unsere Wohnhäuser Scharrenbroicher Straße und Pannhof
Bergisch Gladbach
Lebenshilfe Rheinisch Bergischer Kreis
03.08.2026

Gesundheits- und Krankenpfleger w/m/d sowie Altenpfleger w/m/d - Neurologische Frührehabilitation
Bonhoefferstraße 5, 69123 Heidelberg
SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg GmbH
03.08.2026

Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder Altenpfleger/in SAPV
Untere Hauptstraße 41, 09228 Chemnitz
Hauskrankenpflege Hentschel GmbH
03.08.2026

examinierte Altenpfleger / Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d)
Arno-Hamburger-Straße 3, 90411 Nürnberg
Israelitische Kultusgemeinde Nu rnberg K d ö R
03.08.2026

Altenpfleger (m/w/d)
90402 Nürnberg
von Caprivi GmbH Stuttgart
03.08.2026

Pflegefachkraft / Altenpfleger Tagespflege (m/w/d)
Bertramstraße 23, 70327 Stuttgart
Evangelische Heimstiftung
03.08.2026

Staatlich anerkannte Altenpfleger (m/w/d)
90429 Nürnberg
Kliniken Dr Erler gGmbH
03.08.2026

Gesundheits- und Krankenpfleger w/m/d sowie Altenpfleger w/m/d
Bonhoefferstraße 5, 69123 Heidelberg
SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg GmbH
03.08.2026

Pflegefachkraft (m/w/d) – exam. Gesundheits-und Krankenpfleger/in exam. Altenpfleger/in vom Hospiz Advena
65189 Wiesbaden
Zentrum für ambulante Palliativversorgung GmbH
03.08.2026

Altenpfleger (m/w/d) (Vollzeit oder Teilzeit)
Buchwaldweg 15, 69126 Heidelberg
AWO Seniorenzentrum Louise Ebert Haus
03.08.2026

Examinierte Altenpfleger/Krankenschwester im Außendienst (m/w/d)
Nürnberg
WFP GmbH
03.08.2026

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Gehalt und Perspektiven

Die Altenpflege bietet nicht nur gute Beschäftigungschancen, sondern auch langfristige Entwicklungsmöglichkeiten. Mit zunehmender Qualifikation steigen in der Regel Verantwortung, Aufgabenbereich und Verdienst.

Das bundesweite Medianentgelt für vollzeitbeschäftigte Altenpflegehelfer liegt bei 3.335 Euro brutto im Monat. Pflegefachkräfte in der Altenpflege erreichen ein Medianentgelt von 4.438 Euro brutto. Die tatsächliche Vergütung hängt unter anderem von Arbeitgeber, Tarifvertrag, Region und Berufserfahrung ab. Hinzu kommen oftmals Zuschläge für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsdienste.

Darüber hinaus stehen Dir zahlreiche Fort- und Weiterbildungen offen, beispielsweise in den Bereichen Gerontopsychiatrie, Praxisanleitung, Wohnbereichsleitung oder Pflegedienstleitung. Dadurch eröffnen sich Dir langfristig attraktive Karrierewege.

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Gehälter im Sozialwesen

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Praxisbeispiele aus dem Alltag

Der Quereinstieg in die Altenpflege verläuft nicht bei allen Menschen gleich. Die folgenden fiktiven Beispiele veranschaulichen mögliche Wege für den Wechsel aus anderen Branchen in den Pflegebereich.

Vom Einzelhandel in die stationäre Pflege

Eine gelernte Einzelhandelskauffrau absolviert zunächst ein Praktikum in einem Seniorenheim. Die positiven Erfahrungen bestärken sie darin, die Ausbildung zur Pflegefachkraft zu beginnen. Heute arbeitet sie in der stationären Altenpflege.

Einstieg über die Pflegehilfe

Ein ehemaliger Gastronom startet als Pflegehilfskraft in Teilzeit. Nach ersten Berufserfahrungen entscheidet er sich für eine Qualifizierung in der Altenpflegehilfe und erweitert dadurch seine beruflichen Möglichkeiten.

Neustart nach der Elternzeit

Eine Mutter beginnt zunächst als Betreuungskraft in einer Pflegeeinrichtung. Dort sammelt sie praktische Erfahrungen und prüft, ob eine spätere Ausbildung zur Pflegefachkraft für sie infrage kommt.

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Checkliste: Bin ich bereit für den Quereinstieg?

Wenn Du einen Wechsel in die Altenpflege planst, solltest Du Dich vorab mit den wichtigsten Voraussetzungen und Einstiegsmöglichkeiten beschäftigen. Die folgende Checkliste hilft Dir bei der Orientierung.

  • Interesse an der Arbeit mit älteren Menschen mitbringen
  • Eigene Stärken wie Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein reflektieren
  • Voraussetzungen für den gewünschten Einstiegsweg prüfen
  • Informationen zu Ausbildung, Altenpflegehilfe, Pflegefachassistenz oder Helfertätigkeiten einholen
  • Möglichkeiten für Vollzeit-, Teilzeit- oder berufsbegleitende Modelle vergleichen
  • Praktikum oder Hospitation zur Orientierung nutzen
  • Fördermöglichkeiten für Ausbildung oder Umschulung recherchieren
  • Bewerbungsunterlagen für Pflegeeinrichtungen vorbereiten

Eine sorgfältige Vorbereitung erleichtert den Einstieg und hilft Dir dabei, den passenden Weg in die Altenpflege zu finden.

Passende Jobs in der Altenpflege

Passende Jobs in der Altenpflege gibt es bei Soziale Karriere. Hier gibt es Jobs als Altenpfleger, Stellenangebote als Altenpflegehelfer, Stellen als Haus- und Familienpfleger und viele mehr.

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Häufige Fragen zum Quereinstieg in der Altenpflege

  1. Ist der Quereinstieg als Altenpfleger bundesweit möglich?
  2. Ja, ein Quereinstieg in die Altenpflege ist bundesweit möglich. Die generalistische Pflegeausbildung ist in Deutschland einheitlich geregelt. Unterschiede können sich jedoch bei einzelnen Ausbildungsangeboten, Fördermöglichkeiten oder landesspezifischen Vorgaben ergeben. Die Berufsbezeichnung „Altenpfleger“ setzt allerdings einen staatlich anerkannten Abschluss und die Erlaubnis zum Führen dieser Berufsbezeichnung voraus.

  3. Brauche ich eine Ausbildung, um in der Altenpflege zu starten?
  4. Für den Einstieg in die Altenpflege ist nicht in jedem Fall eine abgeschlossene Pflegeausbildung erforderlich. Viele Einrichtungen beschäftigen Quereinsteiger zunächst als Pflegehilfskraft. Für eine Tätigkeit als zusätzliche Betreuungskraft nach §§ 43b und 53b SGB XI ist dagegen eine entsprechende Qualifizierung erforderlich.

  5. Wie lange dauert der Einstieg in die Altenpflege?
  6. Die Dauer des Einstiegs hängt vom gewählten Berufsweg ab. Erste Qualifizierungen können bereits nach wenigen Wochen abgeschlossen sein. Eine Ausbildung in der Altenpflegehilfe dauert in Vollzeit ein bis zwei Jahre, während die generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft in der Regel drei Jahre umfasst. Die neue Pflegefachassistenzausbildung dauert ab 2027 regulär 18 Monate in Vollzeit.

  7. Gibt es regionale Unterschiede beim Gehalt?
  8. Ja, die Vergütung in der Altenpflege kann je nach Bundesland, Arbeitgeber und Tarifbindung unterschiedlich ausfallen. Auch die Berufserfahrung, die Qualifikation sowie Zuschläge für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsdienste beeinflussen das tatsächliche Einkommen.

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Quellen
  1. Bundesministerium für Gesundheit, Fachkommission übergibt Rahmenlehrplan und Rahmenausbildungsplan für die bundeseinheitliche Pflegefachassistenzausbildung an BMBFSFJ und BMG, https://www.bundesgesundheitsministerium.de/... (Abrufdatum: 27.08.2026)
  2. Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), “Ausbildung zur Pflegefachperson”, https://www.bmbfsfj.bund.de/... (Abrufdatum: 27.08.2026)
  3. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), “Flyer Pflegeausbildung aktuell – Informationen zu den Pflegeausbildungen nach dem Pflegeberufegesetz”, https://www.bibb.de/... (Abrufdatum: 27.08.2026)
  4. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), “Rahmenpläne für die Pflegeausbildung”, https://www.bibb.de/... (Abrufdatum: 27.08.2026)
Medizinische und Rechtliche Hinweise
Wichtiger rechtlicher Hinweis für diesen Artikel
Redaktion
Judith Ehresmann
Judith Ehresmann
Fachredakteurin
Zuletzt aktualisiert: 31.08.2026

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